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Warum Kirchen öffnen Es ist nicht mehr zu übersehen: Kirchräume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie locken europaweit immer mehr Gäste an. Menschen kommen unter der Woche mal eben auf einen Sprung vorbei: Vor dem Einkauf, nach der Arbeit, in der Mittagspause. Sie setzen sich zehn Minuten in die Reihen, zünden eine Kerze an, schreiben ein Gebet oder eine Bitte in ein Anliegenbuch. Am Ausgang nehmen sie sich eine Karte mit einem Bibelvers oder stecken den schriftlichen Kirchenführer in ihre Tasche. Sie kommen, weil unsere Städte laut und hektisch sind und die Kirchräume mit ihrer klaren Struktur und ihrer Ruhe zunehmend als einzigartig empfunden werden. Sie kommen, weil ein Problem sie quält und sie hoffen, in der Kirche gelassener zu werden und Trost zu finden.Sie kommen mit Kindern an der Hand, die hier beim Anzünden der Kerzen eine Möglichkeit des Betens lernen. Sie sind jung und alt, sie sind Frauen und Männer, sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, und sie sind nicht nur Christinnen und Christen. Sie kommen nicht unbedingt am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr,
Wir können unsere Kirchen nur erhalten, wenn wir sie öffnen. und sie suchen nicht unbedingt einen Gottesdienst. Was auf den ersten Blick wie eine Enttäuschung aussieht, eröffnet zugleich eine Chance: Viele Gemeinden beginnen zu verstehen, dass hinter diesem neu erwachten Interesse an den Kirchräumen ernst zu nehmende religiöse Fragen, Anliegen und Sehnsüchte stecken. Gemeinden beschließen immer häufiger, einladend zu sein und den Menschen unter der Woche auch ihre Kirchtüren zu öffnen.Ein Konzept für offene KirchenKirchräume zu öffnen ist ein lohnendes Projekt, dem ein Konzept zugrunde liegen sollte. Um Erfolg zu haben kann sich eine Gemeinde an folgenden Schritten orientieren und die Fragen beraten:
Angebote des Amtes für missionarische DiensteDie Initiative "Offene Kirchen" wird durch das Amt für missionarische Dienste koordiniert sowie durch verschiedene Angebote unterstützt, z.B.
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